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Startseite Logik der Liebe
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Was hat Liebe mit Logik zu tun? |
Die meisten Menschen glauben, dass Liebe eine Sache des Zufalls ist, etwas, das uns „zufällt“ und uns trifft wie Amors Pfeil ohne unser Zutun. Und wenn es uns dann „zufällig“ getroffen hat, hängt der Himmel voller Geigen und wir schweben auf Wolken. Wie konnten wir vorher überhaupt ohne diesen wunderbaren Menschen existieren? Der Märchenprinz ist in unser Leben getreten und wir verlieren schnell den Blick für die Realität. Wir fühlen uns am Ziel unserer Träume: wir werden geliebt! Nach einiger Zeit merken die meisten den Alltag. Den Alltag, der beginnt die große Liebe aufzufressen. Die Märchengestalt entpuppt sich als ganz normaler Mensch. Der Himmel voller Geigen verzieht sich und plötzlich erleben wir heftige Gewitter. Werden die Gewitter zu häufig, überlegt man die Trennung. Eine andere weitverbreitete Meinung ist: Wenn mir nur der oder die Richtige begegnet, dann kommt die Liebe von selbst. Auch als Entschuldigung für gescheiterte Beziehungen muss dieser Glaubenssatz herhalten: Es ist mir eben noch nicht der/die Richtige begegnet – der ideale Partner. Irgendwann kommt der Frosch, der durch einen heftigen Wurf gegen die Wand sich zu einem Prinzen entpuppt. Nur leider ist das Leben kein Märchen. Wir haben also die Freiheit ewig die gleichen Erfahrungen in Beziehungen zu sammeln oder gemeinsam leben und lieben zu lernen.
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Lieben ist Geben und Nehmen |
Jede Beziehung stellt einen ganzheitlichen Prozess dar. Harmonie in der Partnerschaft erleben wir nur, wenn sich Geben und Nehmen in Einklang befinden. Dies kann man lernen, genauso wie man Tänze erlernen kann, mal einen Schritt nach vorne, mal einen zur Seite und auch mal einen zurück. Einen Tanz zu erlernen oder sich andere Fähigkeiten anzueignen ist für uns selbstverständlich – aber für die Liebe? Auch in der Partnerschaft dürfen wir lernen, denn die wenigsten von uns werden als Naturtalent geboren. Sie haben durch meine Unterstützung die Möglichkeit sich stufenweise zum "idealen Partner" zu entwickeln! Jeder Partner ist für uns der richtige, den wir zur Zeit haben. Denn er/sie konfrontiert uns mit unseren Mängeln und Fehlern, nämlich dem was uns noch „fehlt“ um ganz (heil) zu werden. Daraus ergibt sich: dem „idealen Partner“ kann ich erst begegnen, wenn ich selbst ein „idealer Partner“ geworden bin d.h. wenn ich selbst lieben gelernt habe. Denn was nützt es „nur“ von Anderen geliebt zu werden? Auf Dauer ist es nicht erfüllend. Für eine Beziehung gehört beides zusammen: lieben und geliebt zu werden, um miteinander und aneinander „heil“ zu werden.
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Lieben ist wie eine einsame Berghütte - |
man findet nur vor, was man selbst mitbringt Um aber den Anderen (oder: anderen Menschen) lieben zu können, gilt es sich zuerst selbst anzunehmen und lieben zu lernen. Erst wenn ich mich selber annehmen kann, so wie ich bin (das heisst nicht, dass ich mich nicht zum positiven verändern darf), bin ich auch bereit selbst mehr zu geben und wirklich lieben zu lernen, denn Ich kann nur soviel Liebe bekommen, wie ich bereit bin selbst zu geben.
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